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CONTRA WELPENGRUPPE

Welpengruppe, alles gut?

In fast allen Hundebüchern wird der Wert einer sog. Welpengruppe sehr stark betont. Sie soll der Sozialisierung des Tieres dienen und es mit allen möglichen (und unmöglichen) Umweltreizen in Berührung bringen.
Nach einigen Besuchen sei der Welpe dann alltagstauglich, robust und vor allem sozialverträglich - bis ans Lebensende.

Glauben Sie das?

Ob ein Hund sozialverträglich ist und bleibt, hängt von seiner Prägung (Erfahrung) und dem Sachverstand seines Besitzers ab.
Hundekontakte sind wichtig, sollten allerdings nicht nur zu Welpen stattfinden und auch nicht nur 1-2 x wöchentlich. Sie können gerne dem süßen Getolle von Welpen zusehen, so lange Sie nicht den Anspruch haben, dadurch Nachhaltiges zu bewirken.

Besser ist es, wenn Sie als Halter lernen, Hundebegegnungen einschätzen und zu entscheiden, ob diese für Ihren Welpen sinnvoll und förderlich sind oder nicht. Denn Welpenschutz gibt es nicht! Nicht jeder Althund taugt als Trainingspartner für gutes Sozialverhalten!

Also üben Sie sich früh im Lesen von hundlicher Körpersprache, denn bei manchen Hundebegegnungen muss eingeschritten werden. Der alte Spruch "Die regeln das schon unter sich" ist schlichtweg falsch.

Teil der Welpenerziehung ist es, Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Hunden wahrzunehmen, um u.a. Auge und Reaktionsfähigkeit des Halters zu schulen.

Es liegt an Ihnen, ob Ihr Hund später freundlich, aufgeschlossen oder ängstlich, zurückhaltend oder gar aggressiv auf Kontaktaufnahme reagiert.


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